Emaillierte Öfen als frische Alternativen zum Baumarkt-Grau

Viele Kaminöfen und Küchenerde von Juhnberg sind hochwertig mehrschicht-emailliert. Die Emaillie ist hitzebeständig, sieht auch nach mehrjährigem Einsatz noch gut aus und ist einer herkömmlichen, preiswerteren Einbrennlackierung sicher vorzuziehen. Der Werkstoff Emaille wird bereits seit ca. 200 Jahren zur Oberflächenveredelung von Haushaltsgegenständen wie Küchenherde, Badewannen oder Töpfe eingesetzt. Der am häufigsten eingesetzte Trägerwerkstoff für die industrielle Emaillierung ist Stahl. Gusseisen wird hauptsächlich für Armaturen, Rohre, Topfträger, Geschirre und Kaminöfen verwendet. Mit emaillierten Ofenrohren können zusätzlich zum Kaminofen farbige Akzente gesetzt werden.

Woher stammt die Bezeichnung Emaille?

Das Wort „Emaille“ stammt ursprünglich aus dem althochdeutschen „smelzan“ für Schmelze. (englisch: smelt), im Französischen wurde daraus „émail“. Im Deutschen sind heute die Wörter "Email" oder "Emaille" gebräuchlich. Als Email oder Emaille wird ein glasartiger Werkstoff bezeichnet, der durch vollständiges oder teilweises Schmelzen im Wesentlichen oxidischer Rohstoffe entsteht. Die so hergestellte anorganische Zubereitung wird mit Zusätzen in einer oder mehreren Schichten auf Werkstücke aus Metall oder Glas aufgetragen und bei Temperaturen über 480 °C aufgeschmolzen.

Wie wird Emaillie hergestellt?

Hergestellt aus natürlichen Rohstoffen wie Quarz und Pottasche, ist Emaille ein Schmelzglas, das als Schutzschicht für Metall und Guss dient. Die Grundstoffe für die Emaillierung sind sogenannte Emailfritten. Diese werden in speziellen Werken hergestellt, in dem ein Rohstoffgemenge (Quarz, Feldspat, Borax, Soda, Pottasche, Aluminiumoxid, Titandioxid und haftungsbildende Metalloxiden) bei sehr hohen Temperaturen von ca. 1400 °C geschmolzen und anschließend abgekühlt wird, woraufhin es erstarrt. Durch das Vermahlen der Emailfritten unter Zugabe von Wasser, Ton, Quarz und Farboxiden entsteht Emailschlicker, welcher für den Nassauftrag verwendet wird. Der Emailauftrag kann aber auch trocken mit Emailpulver oder -puder erfolgen. Die Emailschicht wird durch einen Einbrennprozess in einem Emaillierofen bei rund 820 ° C (bei Stahlblech) mit dem Trägermaterial verbunden.

Welche Vorteile und Eigenschaften bietet Emaille?

Durch die porenfreie und glasharte Oberfläche bietet Emaille insbesondere im Hinblick auf den Einsatz für Kaminöfen, Küchenherde und Ofenrohr viele Vorteile. Emaille ist nicht brennbar und damit hervorragend für die Oberflächenveredelung von Feuerstätten geeignet. Die glatte Oberfläche ist schmutzabweisend und lässt sich sehr gut reinigen. Emaillierungen sind grundsätzlich sehr langlebig und durch die Oberflächenhärte besonders schnitt- und kratzfest. Darüber hinaus ist Emaille schadstofffrei und recyclebar. Emaillierte Ofen-Korpusse und/oder Ofenrohre sind im Vergleich zu herkömmlichen „gussgrauen“ Kaminöfen und Rohren ein echter Hingucker. Die Farben sind lichtbeständig und in vielen Abstufungen realisierbar.


Ein emaillierter Kaminofen für Ihr Zuhause - Schicke Alternativen zum Baumarkt-Grau: